Solange ich lebe, hoffe ich: Die Aufzeichnungen des ungarischen KZ-Häftlings Ágnes Rózsa 1944/45 in Nürnberg und Holleischen

Solange ich lebe hoffe ich Die Aufzeichnungen des ungarischen KZ H ftlings gnes R zsa in N rnberg und Holleischen gnes R zsas Aufzeichnungen beginnen dort wo das Tagebuch der Anne Frank aufh rt Im damals ungarischen Siebenb rgen ger t die junge j hrige Lehrerin im Mai in die Todesm hlen des Holocausts u

  • Title: Solange ich lebe, hoffe ich: Die Aufzeichnungen des ungarischen KZ-Häftlings Ágnes Rózsa 1944/45 in Nürnberg und Holleischen
  • Author: Gerhard Jochem
  • ISBN: 3000196749
  • Page: 396
  • Format:
  • gnes R zsas Aufzeichnungen beginnen dort, wo das Tagebuch der Anne Frank aufh rt Im damals ungarischen Siebenb rgen ger t die junge, 34 j hrige Lehrerin im Mai 1944 in die Todesm hlen des Holocausts und wird in das Vernichtungslager Auschwitz Birkenau verschleppt Mit viel Gl ck berlebt sie die Selektionen durch den Lagerarzt Josef Mengele, Hunger und Krankheiten, um im Oktober desselben Jahres von Vertretern der Firma Siemens zur Zwangsarbeit in einem ihrer N rnberger Werke ausgew hlt zu werden In der Werkstatt bietet sich ihr die Gelegenheit, Papier und Bleistift zu stehlen, um ihre Erlebnisse, Gef hle und Reflexionen aufzuzeichnen In der Form fiktiver Briefe an ihren geliebten Ehemann h lt gnes das sie umgebende Pand monium aus Lebensgefahr durch Gaskammer oder alliierte Bomben, nervt tender Routine und sadistischen SS Wachen fest, charakterisiert aber auch treffend ihre Leidensgenossinnen und gew hrt tiefe Einblicke in ihr eigenes Gem tsleben und ihren einsamen Kampf, trotz aller Dem tigungen ein Mensch zu bleiben So entstand mit ihrem Tagebuch, bei dessen Entdeckung sie mit der Todesstrafe h tte rechnen m ssen, ein einzigartiges, authentisches und bewegendes Zeitdokument, das hier erstmals in deutscher bersetzung und erg nzt um einschl gige Forschungsbeitr ge vorlegt wird Leseprobe N rnberg, Dienstag, 19 Dezember 1944 Ich schlief so tief wie ein Murmeltier Nicht einmal der L rm derer, die zur Arbeit gingen, st rte mich Ich war todm de, weil der gestrige Tag schrecklich war Am Nachmittag sa en wir duselig in der Werkstatt, da wir Sonntag nachts, zwischen den zwei Alarmen, kaum schlafen konnten Wir beneideten die Frauen der Fr hschicht, die sich ab Mittag bis zum n chsten Morgen ausschlafen durften Am Nachmittag gegen halb sechs begann der Alarm Wir rafften hastig unsere Werkzeuge zusammen Bevor wir im Luftschutzraum ankamen, begann schon die Bombardierung Sie dauerte eine Stunde lang und war furchterregend Der Bahnhof in unserer N he wurde auch getroffen Die Leute, die in der Stadt arbeiten, erz hlten es heute Solange die Flugzeuge mit ohrenbet ubendem L rm ber uns dr hnten, pressten va und ich verkrampft einander die H nde zusammen Es h rte sich an, als h tte sich der Himmel gespalten Nach jeder Explosion dachten wir, die n chste Bombe ist f r uns bestimmt Als wir im Bunker ankamen, gab es schon keinen Sitzplatz mehr Wir hockten uns auf den Boden, und die Luftdruckwelle blies ber unsere Gesichter Nach der Bombardierung sa en wir noch eine gute halbe Stunde dort, da die Bomber die Stromzentrale trafen und sie den Luftalarm nicht mit Sirenen abblasen konnten Als sich die Flugzeuge entfernten, setzte Todesstille ein Jede seufzte ersch pft, und vor Aufregung konnte keine reden Die Stromleitungen wurden leider repariert, und sie jagten uns in die Arbeit zur ck Dementsprechend war unsere Leistung Die SS Leute unterhielten sich mit ged mpfter Stimme, einerseits damit wir nichts h rten, anderseits waren auch sie sichtlich mitgenommen von der Heftigkeit des Luftangriffs Vielleicht waren sie bis jetzt auf ihre eigene Propaganda hereingefallen und glaubten an die Sicherheit und berlegenheit ihrer Armee Aber das war noch nicht alles Wir kamen nach zehn Uhr am Abend von der Arbeit in die Baracke zur ck Eine Gruppe, die in der Stadt arbeitete, war noch nicht zur ckgekommen Sonst kamen sie immer abends um acht Uhr an Angsterf llt warteten wir eine qu lende Stunde lang Berta war auch unter uns Diese Gruppe war neu zusammengestellt, und sie arbeiteten heute zum ersten Mal auf dem Siemens Gel nde Als sie ankamen, hatten wir schon keine Hoffnung mehr, sie jemals wiederzusehen Mojse Jiddischer Spitzname der H ftlinge f r den SS Oberkommandof hrer verstand auch nicht, was passiert war, darum ging er los, um sie zu suchen Die Fabrik war ebenfalls getroffen worden, und sie berichteten, dass die ganze Stadt in Flammen steht Pressestimmen Kathrin Walther N rnberger Zeitung Sie war eine Nummer Mit Tagebuchaufzeichnungen holt sich die ungarische J din gnes R zsa ihre Menschenw rde zur ck Verena M ller Rohde Bildzeitung N rnberg Ihr Tagebuch hielt sie am Leben Doch es h tte auch ihren Tod bedeuten k nnen Die ungarische Zwangsarbeiterin gnes R zsa schrieb im N rnberger S dfriedhoflager fiktive Briefe an ihren Ehemann Ein ersch tternder Bericht ber die Grausamkeit der Nazis

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      Gerhard Jochem

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    2. Das Buch zeichnet sich durch die in ihm enthaltenen Reflexionen einer intelligenten Pers nlichkeit ber ihre Situation und seine Authentizit t aus Da die Geschehnisse unmittelbar aufgezeichnet worden sind Es ist nicht nur ein Bericht ber den Holocaust, sondern auch ein Bericht ber die Pers nlichkeitsentwicklung einer Frau, die in st ndiger Lebensgefahr steht, die hungert, die erniedrigt wird Diese Frau ist zudem gebildet, versteht die Sprache ihrer Peiniger, hat eine gute Beobachtungsgabe und nic [...]


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